Gericht: biskuitrolle, carrot cake, Cheesecake, Kuchen, Möhrenkuchen, RüblikuchenLänder & Regionen: Deutschland, SchweizKeyword: baiserkuchen, Biskuit, Biskuitrolle, Biskuitrolle backen, Biskuitrolle Cheesecake Füllung, cake roll, carrot cake, Cheesecake Füllung, deutscher foodblog, Foodstyling, karottenkuchen, Möhrenkuchen, raspberry swiss roll cake, RüblikuchenPortionen: 12 PortionenKalorien pro Portion: 218 kcalZutatenFür den Biskuitteig

  • 125 g sehr fein (hauchdünn!) geriebene Möhre (gewogen nach dem Raspeln)
  • 100 g Mehl
  • 1 sehr große Prise Zimt
  • 30 g Speisestärke
  • 1 gestr. TL Backpulver (ca. 6g)
  • 5 Eier (Gr. M), raumtemperiert
  • 150 g Zucker (plus etwas mehr für das Küchentuch)

Für die Cheesecake-Frischkäse-Füllung

  • 200 g Schlagsahne
  • 150 g Frischkäse Doppelrahmstufe natur
  • 60 g Puderzucker
  • 1 TL Vanillezucker

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech (Innenmaße der Backfläche 40x30cm, größer sollte die Fläche nicht sein, der Biskuit wird sonst zu dünn) mit Backpapier auslegen.
  2. Die Möhren sehr sehr megafein reiben. Das ist besonders wichtig bei diesem Rezept. Bei Vierkantreiben unbedingt die allerfeinste Reibeform nutzen! (Siehe Foto im Blogtext)
  3. Mehl, Stärke, Zimt und Backpulver abwiegen und mischen, kurz beiseite stellen. 
  4. Die Eier sehr sauber trennen. Eiweiß in einer sauberen Schüssel mit fettfreien Quirlen des Handmixers oder der Küchenmaschine steif schlagen, dabei langsam den Zucker einrieseln lassen und so lange mixen, bis der Eischnee schön fest ist und perlmuttfarben glänzt. Bling.
  5. Die Eigelbe verquirlen und mitsamt der sehr feinen Möhren zum geschlagenen Eiweiß geben. Nur ganz kurz mit einem Schneebesen einmengen, das Eiweiß soll nicht so viel Luft verlieren.
  6. Die Mehlmixtur darüber sieben und mit einem Kochlöffel oder Silikonspatel sachte unterheben, bis keine Mehlinseln mehr zu sehen sind. Den Teig dann auf die Form füllen und vorsichtig glatt streichen bis in die Ecken, so daß der Biskuitboden überall circa die gleiche Dicke hat. Das klappt ganz gut mit einem solchen Winkel-Palettenmesser oder auch einem einfachen Kuchenheber.
  7. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen 10-12 Minuten lang backen. Er sollte wenn man mit dem Finger drauf tippt leicht zurückspringen.
  8. Unterdessen ein glattes Geschirrtuch ausbreiten und gut gleichmässig mit Zucker bedecken. Dies verhindert, dass der Biskuit kleben bleibt.
  9. Den Kuchen nach der Backzeit sofort aus dem Ofen holen, eventuell festhängende Ränder mit einem Messer abschneiden und den Biskuit kopfüber aufs zuckerbedeckte Geschirrtuch stürzen. Das Backpapier vorsichtig abziehen. Hängt es etwas, kann man sich mit etwas aufs Backpapier gestrichene Wasser behelfen, dann löst sich alles wie von alleine.
  10. Den Biskuit nun sofort recht eng von der langen Seite her mitsamt des Geschirrtuchs aufrollen. So kühlt er dann ab und merkt sich schon mal seine zukünftige geswirlte Form und reißt später beim Rollen nicht. Da zwischen den Swirls immer Geschirrtuch ist, kleben die Schichten nicht zusammen. Den Kuchen im Tuch mit der Naht nach unten gut abkühlen lassen.
  11. Für die CheesecakeFüllung die Sahne sehr steif schlagen, dabei Puder- und Vanillezucker einrieseln lassen. Den Frischkäse in einer Schüssel mit einem Löffel oder Holzlöffel (nicht Mixer) nur ganz kurz cremig rühren. Wer zu viel rührt, verflüssigt ihn. Die geschlagene sachte Sahne unterheben.
  12. Die Biskuitrolle vorsichtig entrollen. Hier darf man nun jedoch nicht den Fehler machen, sie zum Geradesein zwingen zu wollen, bitte nicht platt machen zwecks einfacheren Cremeauftragens.Die Creme auf den Boden geben, dabei einen Rand lassen, sonst quillt alles heraus. Den Biskuit vorsichtig erneut einrollen, dieses mal aber natürlich ohne Geschirrtuch dazwischen. Dabei am besten nicht zu dolle drücken. Die Biskuitrolle mit der Naht nach unten auf einem Schneidebrett oder langem Teller platzieren und mehrere Stunden lang oder über Nacht im Kühlschrank platzieren. Hier platziere ich gerne noch etwas Frischhaltefolie über dem Kuchen, damit er nicht trocken wird.
  13. Vor dem Servieren die Enden vorne und hinten einmal abschneiden. Mit Puderzucker, Sahne, Baiser, Marzipanmöhren oder oder oder verzieren. Ihr seid Euer eigener Deko-Chef.